Nach einer tollen Party im Teatro gings am nächsten Morgen auch schon los. Früh aufstehen, was ganz klar eine meiner Stärken ist, bereits gepacktes Zeug ins Auto und ab die Post zum Airport. Der Flug ging um 6:30 los.
Die Kontrolle erwies sich als etwas anders, als sie mir noch in Erinnerung war. Notebooks mussten nicht eingeschaltet werden, sonder wurden gesondert druchleuchtet. Die persönliche Begutachtung meiner Person durch einen Angestellten allerdings erwies sich als etwas intensiver als ich erwartet hatte. Nicht nur dass ich den Gürtel bereits vorher hätte abnehmen können, konnte ich mir noch anhören, dass das doch immer so wäre, dass Wander und andere Stiefel ausgezogen werden müssen. Hurra, USA!! Okay ich war durch. Nachdem ich noch gemütlich im Duty Free Shop nach Zigaretten schlenderte hörte ich bereits die letzte Durchsage für den einzelnen noch fehlenden, männlichen Passagier des AirBerlin-Flugs nach London Stansted: Mich!
Gut, Füsse in die Hand und ab zum Gate, welches natürlich gaaaanz am anderen Ende war. Alles easy, noch absolut im grünen Bereich.
An Board sass ich alleine auf einer dreier Sitzreihe, wobei das Flugzeug relativ Voll war. Schlafen konnte ich nicht, höchstwahrscheinlich vor Aufregung. Der Ausblick war ganz toll. Alles war im Nebel und nur Strommasten und Kaminschlote von Fabriken ragten aus dem weissen Meer heraus.
Jemand in meinem Freundeskreis hatte mir geraten nicht das Schinkenbrot sondern eher das Käsebrot zu wählen. Ja, hab ich gemacht! Ich wartete bis ich was zu trinken bekam, die Ladies schwirrten ständig um mich rum, nur zu trinken bekam ich nix. Immer kuckten sie ob ich aufgegessen hatte, aber von Trinken war keine Spur! Gut, ich aß auf und die Ladies entfernten den Müll……jo….immernoch nichts zu trinken. Was solls.
Irgendwann sah ich nen Fluss, gross, breit…dachte mir dass das der Rhein sein muss. Tja, wir waren schon am Kanal und etwa 30 Minuten später bereits an der britischen Küste. Der Flug war angenehm und schnell.
weiter gehts im Teil 2

